03 Jun 2017

Digitalisierung? Ohne Ideologisierung nur eine ineffiziente Alibiübung.

Mittlerweile ist fast jedermann davon überzeugt, dass die Digitalisierung von grosser Bedeutung ist. Selbst voll analoge Politiker und Patrons schmücken sich mit Digitalisierungsfedern. Getreu dem Credo „Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.“ Die meisten sind sich sicher, wer nicht digital ist, dessen Untergang ist so gut wie sicher.

Wir von goodgold sind der Meinung, dass die Digitalisierung unter bestimmten Voraussetzungen mit einem hohen Gewinnpotential verbunden ist. Doch dies erfordert vielmehr als die Lancierung eines einfachen Onlineshops oder die Neugestaltung des Webauftritts.

Die Digitalisierung soll dafür sorgen, dass alltägliche Handlungen einfacher und ohne Zusatzaufwand umfassender werden. Im Vordergrund muss dabei stets ein Effizienzgewinn stehen. Seien dies beispielsweise tiefere Kosten oder ganze einfach mehr Zeit. Somit sei schon einmal festgehalten: Wenn eine Digitalisierung keinen direkten Mehrwert bringt, hat sich die Investitionen definitiv nicht gelohnt. Ganz im Gegenteil. Wer bereits zu Beginn den Hauptnutzen der Digitalisierung ausser Acht lässt, wird in der Folge mit extrem kostspieligen Updates und Upgrades zu kämpfen haben. Ergänzend sei erwähnt, dass der erste Enthusiasmus alleine definitiv nicht ausreicht, damit die Umsetzungsprobleme der Digitalisierung erfolgreich gemeistert werden können.

Zusammengefasst: Die Digitalisierung selbst muss zwingend einen messbaren Mehrwert liefern.

Damit diese Messbarkeit überhaupt erst möglich wird, ist die Grundsatzklärung von unglaublicher Wichtigkeit. Wer das „Warum“ nicht sauber beantwortet hat, wird in der Basisevalution des Digitalisierungsprojektes mit hoher Wahrscheinlichkeit die falschen Messwerte definieren. Die Konsequenzen sind fatal. Wer nicht weiss „warum“ er ein Digitalisierungsprojekt vorantreibt, wird wie Kapitän Scettino trotz besten technischen Instrumenten aufgrund der falschen Kurswahl Schiffbruch erleiden. Dies ist kaum verwunderlich, denn ohne eine klare Grundsatzevaluation sind auch die bestmöglichen Messkriterien absolut nutzlos.

Wer mit einem Digitalisierungsprojekt einen effektiven Mehrwert erzielen will, klärt zu Beginn den Sinn sowie die damit verbundenen Wertvorstellungen. Im Anschluss können mit sauberen Effizienzanforderungen klare Messwerte geschaffen werden, welche zusammen mit dem eigentlichen Zweck den Erfolg inklusive Gewinn garantieren.

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