15 Apr 2017

Es scheint ein eigentliches Perpetuum-Mobile der Kosten zu sein. Neue wirtschaftliche Probleme verlangen nach neuen Lösungsansätzen. Neue Lösungsideen führen zu neuen Soft-Empfehlungen oder Regulierungen für Unternehmen. Diese schaffen selbst wiederum neue Probleme. Was dabei insbesondere entsteht? Ein Berg. Ein voluminöser und standhafter Berg aus Papier und Niederschriften. Endlose Papierwerke,…

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03 Feb 2017

Das Positive vorweg: es ist gut, dass sich eine Organisation wie Economie-Suisse der Nachhaltigkeit sowie der Innovation annimmt. Zwei Dinge, die enorm wichtig für die Schweizer Wirtschaft sind.

Aber die Frage sei erlaubt, ob effektiv ein Zusammenhang zwischen nachhaltigem Wirtschaften und der Innovationskraft besteht?

Wir sind der Meinung: JEIN. Direkt mit Bestimmtheit nicht. Einen direkten Zusammenhang zu sehen, müsste wohl als klassischen Fehlschluss bezeichnet werden. Es wäre zudem mal wieder ein Ansatz, der nach dem „schwarz-weiss“-Prinzip funktioniert und die gesamtheitlichen Anforderungen einer nützlichen Lösung missachtet. Tun Sie dies, dann erhalten Sie das. Seien sie nachhaltig und sie sind oder werden innovativ. Wir sind der Meinung, dass diese Schlussfolgerung ein absoluter Blödsinn ist.

Wir sind jedoch auch davon überzeugt, dass ein nachhaltiges Handeln indirekt sehr wohl die Innovationskraft und umgekehrt diese das nachhaltige Handeln beeinflussen kann. Dies deshalb, weil beide Faktoren auf den selben Anforderungen basieren. Dazu gehört jedoch viel mehr als nur zu sagen: „wir handeln nachhaltig gemäss dem Global Compact“. Wer nicht weiss „warum“ und „für wen“ er etwas tut, wird kläglich scheitern. Es wird nur ein Lippenbekenntnis bleiben. Ein Unternehmen muss die Gründe für sowie die Interessen an einem nachhaltigen Handeln selbst und eigenverantwortlich mit gezielten Fragestellungen evaluieren und diese anschliessend in seine praktischen Handlungs- und Kommunikationsgrundsätze aufnehmen. Dann kann ein Unternehmen daran gemessen und dafür geschätzt werden. Es scheint klar: Für die Detailausarbeitung muss jedes Unternehmen selber verantwortlich sein.

Economie-Suisse scheint die gewichtigen Anforderungen leider nicht mal im Ansatz zu kennen. Dies bestätigt sich dadurch, dass sich ein mögliches Vorbild wie die Economie-Suisse leider mal wieder nur auf „etwas“ abstützt und nicht selber innovativ war. Wer sich nur auf etwas abstützt, wie beispielsweise die Compact-Ziele tut in diesem Fall mit Bestimmtheit etwas Gutes. Der Kernanforderung hinsichtlich Innovation sowie nachhaltigem Handeln wird der Betroffene damit jedoch nicht gerecht. Ganz im Gegenteil. Ein derartiges Verhalten sorgt vielmehr für eine gewisse Unglaubwürdigkeit was die Vorbildlichkeit im Kontext der jeweiligen Thematik betrifft. Ergänzend sei erwähnt, dass Economie-Suisse leider schon die drei letzten grossen Grundsatz-Veränderungsprozesse verpasst hat: Stakeholder-Fokussierung, intransparente Lohnexzess-Eindämmung und die Gender-Diversity-Frage. Wie schon da, war man leider auch in der neusten Diskussion wieder einmal nur „reaktiv“ tätig. Leider. All dies sorgt leider nicht dafür, dass Economie-Suisse seine Glaubwürdigkeit bezüglich Innovation sowie nachhaltigem Handeln gesteigert hat.

Wer Innovation will muss sein eigenes Verhalten primär einmal eigenverantwortlich reflektieren und nicht allgemeinen Vorgaben nacheifern. Innovation heisst Hinterfragen und nicht Bejahen allgemeiner Grundsätze.

15 Jan 2017

Die Basis für die heutigen Gewinnmaximierungsansätze bildet das Argument des Eigentums. Wer einer Unternehmung Kapital zur Verfügung stellt, verfügt über das Recht, dass die Unternehmensverantwortlichen als „agents“ damit sorgsam im Sinne des „principals“ umgehen. Wenn folglich unter Gewinnmaximierung alle Handlungen verstanden werden, die dazu führen, dass dem Kapital und…

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14 Dez 2015

Bisweilen wir der Begriff Ethik im Rahmen des Wirtschaftens vor allem im Zusammenhang mit Besonderheiten verwendet. Sei es die besondere Achtung der Nachhaltigkeit, die Integration von beeinträchtigen Menschen oder die besonderen Anstrengungen zum Schutz von Tieren. Dies ist natürlich alles sehr löblich, doch es schafft auch ein völlig falsches…

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23 Okt 2015

Gute Gründe um sich ein „goldbook“ anzuschaffen. Link zur EY Studie

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21 Okt 2015

Das Fehlen von Unternehmenswerten führt zum Selben, wie wenn jemand ohne eigene persönliche Werte durch das Leben wandert. Wer ohne persönliche Werte unterwegs ist, wird immer am falschen Ort sein, den falschen Job ausüben, die falschen Menschen um sich haben und in den entscheidenden Momenten falsch reagieren. Dies gilt…

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05 Sep 2015

Check our new website: www.goodgold.ch

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