15 Jun 2018

Sehr spannend. 3 Erkenntnisse. Gratisbratwurst inklusive. 1) Das Raffinement an Rutschmanns Ansatz besteht darin, dass Kenntnisse über alltägliches Gebaren zur Verkaufsförderung genutzt werden. Damit leistet er nicht zuletzt einen wohltuenden Beitrag zur Entzauberung so mancher Marketing-Gurus. 2) Was interessiert, ist die Abfolge von Handlungen, die schliesslich zum Erwerb eines…

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21 Apr 2018
10 Nov 2017

Damit im unternehmerischen Alltag nicht nur von guten und produktiven Mitarbeitern sondern von Führern und Vorbildern gesprochen werden kann, eignen sich die Charismen von Clowns, Heiligen, Helden und Rebellen als hervorragende Sinnbilder. Clows befreien vom Alltag. Sie zeigen Schwächen auf. Clows sind humorvoll und positiv ineffizient. Sie bringen Menschlichkeit…

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09 Sep 2017
05 Aug 2017

«Der Vormarsch der «Shareholder» wird wohl auf Kosten der «Stakeholder» gehen, der Banken, Zulieferer, Kunden oder Mitarbeiter einer Firma. Und manche Unternehmen, die in den vergangenen Jahren das Stakeholder- oder Corporate-Social-Responsibility-Konzept zur Maxime erhoben haben, werden unter dem Eindruck der aktivistischen Aktionäre ihre Position revidieren müssen.“ Zitat NZZ Artikel…

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03 Jun 2017

Mittlerweile ist fast jedermann davon überzeugt, dass die Digitalisierung von grosser Bedeutung ist. Selbst voll analoge Politiker und Patrons schmücken sich mit Digitalisierungsfedern. Getreu dem Credo „Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.“ Die meisten sind sich sicher, wer nicht digital ist, dessen Untergang ist so…

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15 Apr 2017

Es scheint ein eigentliches Perpetuum-Mobile der Kosten zu sein. Neue wirtschaftliche Probleme verlangen nach neuen Lösungsansätzen. Neue Lösungsideen führen zu neuen Soft-Empfehlungen oder Regulierungen für Unternehmen. Diese schaffen selbst wiederum neue Probleme. Was dabei insbesondere entsteht? Ein Berg. Ein voluminöser und standhafter Berg aus Papier und Niederschriften. Endlose Papierwerke,…

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13 Mrz 2017
12 Mrz 2017

Unternehmen wie Hermès, Louis Vuitton oder Chanel leisten sich Hausphilosophen – in verschiedenen Funktionen. Sie sind für das gewisse Etwas der Marken zuständig. Link zum NZZ Originalartikel

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03 Feb 2017

Das Positive vorweg: es ist gut, dass sich eine Organisation wie Economie-Suisse der Nachhaltigkeit sowie der Innovation annimmt. Zwei Dinge, die enorm wichtig für die Schweizer Wirtschaft sind.

Aber die Frage sei erlaubt, ob effektiv ein Zusammenhang zwischen nachhaltigem Wirtschaften und der Innovationskraft besteht?

Wir sind der Meinung: JEIN. Direkt mit Bestimmtheit nicht. Einen direkten Zusammenhang zu sehen, müsste wohl als klassischen Fehlschluss bezeichnet werden. Es wäre zudem mal wieder ein Ansatz, der nach dem „schwarz-weiss“-Prinzip funktioniert und die gesamtheitlichen Anforderungen einer nützlichen Lösung missachtet. Tun Sie dies, dann erhalten Sie das. Seien sie nachhaltig und sie sind oder werden innovativ. Wir sind der Meinung, dass diese Schlussfolgerung ein absoluter Blödsinn ist.

Wir sind jedoch auch davon überzeugt, dass ein nachhaltiges Handeln indirekt sehr wohl die Innovationskraft und umgekehrt diese das nachhaltige Handeln beeinflussen kann. Dies deshalb, weil beide Faktoren auf den selben Anforderungen basieren. Dazu gehört jedoch viel mehr als nur zu sagen: „wir handeln nachhaltig gemäss dem Global Compact“. Wer nicht weiss „warum“ und „für wen“ er etwas tut, wird kläglich scheitern. Es wird nur ein Lippenbekenntnis bleiben. Ein Unternehmen muss die Gründe für sowie die Interessen an einem nachhaltigen Handeln selbst und eigenverantwortlich mit gezielten Fragestellungen evaluieren und diese anschliessend in seine praktischen Handlungs- und Kommunikationsgrundsätze aufnehmen. Dann kann ein Unternehmen daran gemessen und dafür geschätzt werden. Es scheint klar: Für die Detailausarbeitung muss jedes Unternehmen selber verantwortlich sein.

Economie-Suisse scheint die gewichtigen Anforderungen leider nicht mal im Ansatz zu kennen. Dies bestätigt sich dadurch, dass sich ein mögliches Vorbild wie die Economie-Suisse leider mal wieder nur auf „etwas“ abstützt und nicht selber innovativ war. Wer sich nur auf etwas abstützt, wie beispielsweise die Compact-Ziele tut in diesem Fall mit Bestimmtheit etwas Gutes. Der Kernanforderung hinsichtlich Innovation sowie nachhaltigem Handeln wird der Betroffene damit jedoch nicht gerecht. Ganz im Gegenteil. Ein derartiges Verhalten sorgt vielmehr für eine gewisse Unglaubwürdigkeit was die Vorbildlichkeit im Kontext der jeweiligen Thematik betrifft. Ergänzend sei erwähnt, dass Economie-Suisse leider schon die drei letzten grossen Grundsatz-Veränderungsprozesse verpasst hat: Stakeholder-Fokussierung, intransparente Lohnexzess-Eindämmung und die Gender-Diversity-Frage. Wie schon da, war man leider auch in der neusten Diskussion wieder einmal nur „reaktiv“ tätig. Leider. All dies sorgt leider nicht dafür, dass Economie-Suisse seine Glaubwürdigkeit bezüglich Innovation sowie nachhaltigem Handeln gesteigert hat.

Wer Innovation will muss sein eigenes Verhalten primär einmal eigenverantwortlich reflektieren und nicht allgemeinen Vorgaben nacheifern. Innovation heisst Hinterfragen und nicht Bejahen allgemeiner Grundsätze.